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Veranstaltungen 2007
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"Ohne Titel" - Lesepremiere
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Lesung in der Stadtteilbibliothek Sendling
Oft stehen in Asta Scheibs Büchern Frauengestalten im Mittelpunkt. Es können aber Männer sein, wie in ihrem 2004 veröffentlichten Roman "Der Austernmann" oder wie in ihrem neuen Text: „Frost und Sonne“, einem historischen Roman, der uns ins zaristische Russland versetzt. Es geht um den geheimnisvollen Mönch Rasputin, der großen Einfluss am Hof des Zaren gewinnt - und die Fürstenfamilie Jussupow, aus der Rasputins Mörder stammte.
Im Herbst 2007 erschien Asta Scheibs neuer Roman. Als sie am 15. März in der Bibliothek Sendling las, kündigten wir diese erste öffentliche Lesung noch auf Wunsch der Autorin "Ohne Titel" an. Bücher & mehr ist stolz, dass wir bei unserer Lesung den Besuchern einen ersten Vorgeschmack auf Asta Scheibs neues, noch ungedrucktes Buch bieten konnten, das im Herbst 2007 im Verlag Hoffmann und Campe erschienen ist.
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Asta Scheib bei der Lesung in der Stadtteilbibliothek Sendling
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Radltour "Unter den Dächern der Maxvorstadt"
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Samstag, 30. Juni 2007, 11:00 Uhr Stadtbibliothek Maxvorstadt, Augustenstr. 92, 80798 München
Michael Backmund / Ulrich Chaussy: Unter den Dächern der Maxvorstadt. Eine historische Radltour auf den Spuren der Nazis und ihrer Gegner.
München, die „Weltstadt mit Herz“ hat auch dunkle Zeiten erlebt: als ehemalige „Hauptstadt der Bewegung“. Eine Vorstellung davon bekamen Ende Juni die ca. 35 Radler, die von der Bibliothek in der Augustenstraße in die Maxvorstadt starteten: Hier entstanden ab 1919 erste Stützpunkte des Nationalsozialismus, später wurde der Königsplatz und seine gesamte Umgebung zum „Parteiviertel“. Adolf Hitler fand in Schwabing in die „feine Gesellschaft“ und damit erste Geldgeber. Alles schon über ein Jahrzehnt vor der Machtübernahme 1933. Bedrückend die Erkenntnis, wie früh das künftige NSRegime in Wirtschaft, Gesellschaft, Polizei, Militär und Geheimdienst verankert wurde.
Die Radtour führte uns zum Promenadeplatz, an dem 1919 Kurt Eisner ermordet wurde, zum Standort der 1938 abgerissenen Hauptsynagoge und in die Brienner Straße, zur Gestapo-Zentrale und zum ehemaligen „Braunen Haus“ der NSDAP, dorthin, wo das NS-Dokumentationszentrum entstehen soll. Wir besuchten ganz unbekannte Gebäude, in denen Nazi- Gegner wie Walter Klingenbeck oder der Hitler – Attentäter Georg Elser lebten— die wahren Helden dieser Zeit. Durch diese hochinteressante Zeitreise in die düsterste Epoche deutscher und Münchner Geschichte führten uns Ulrich Chaussy, Michael Backmund und Klaus Bäumler, Vorsitzender des BA Maxvorstadt.
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Galerie: Unter den Dächern der Maxvorstadt
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 | Stationen der Radltour auf den Spuren der Nazis |  |
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Franz Kotteder: Die Billiglüge
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In der Stadtbibliothek Neuperlach fand am 18.10.2007 eine sehr interessante Lesung mit Franz Kotteder statt: Die Billiglüge. Die Tricks und Machenschaften der Discounter
Franz Kotteder las aus seinem Buch und sprach zusammen mit Hanna Ermann von TAGWERK unter Moderation von Ulrich Chaussy mit über hundert Besuchern über unser Einkaufs- und Konsumverhalten.
Wissen wir eigentlich wirklich, was wir tun, wenn wir einkaufen? Welchen Preis zahlen wir und unsere Gesellschaft, wenn wir vor allem den Geiz geil finden? Gelegentlich verdrücken wir ein paar Krokodilstränen, wenn wieder mal ein Einzelhändler oder Tante-Emma-Laden um die Ecke schließen muss.
Franz Kotteder öffnete uns die Augen, was wir anrichten, wenn wir immer nur die günstigsten Preise suchen. Wo und wie die Waren produziert werden müssen, unter welchen Bedingungen die Erzeuger und die Verkäufer arbeiten müssen, damit wir diesen Lebensstandard so "billig" bekommen können. Solide recherchiert beschrieb er die Hintergründe des angeblich billigsten Einkaufsvergnügens und zeigte uns, was mit unserer Umwelt und mit unseren Arbeitsplätzen geschieht, und wer wirklich daran verdient, wenn wir "sparen".
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Franz Kotteder
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Gegensätzlich zur "geiz-ist-geil"-Mentalität erfreuen sich allerdings Bio-Produkte wachsender Beliebtheit und die Branche expandiert erfreulicherweise kräftig. Um auf diesen Zug aufzuspringen und das eigene Image zu verbessern, versuchen die Discounter zunehmend, ins Geschäft mit den Bio-Artikeln einzusteigen.
So gab kürzlich die bundesweite Bio-Supermarkt-Kette BASIC bekannt, dass der Besitzer der Discounterkette LIDL 23% der Aktien von BASIC erworben habe. Und LIDL wollte in Bälde auch noch mehr Anteile an BASIC übernehmen. Daraufhin wandten sich jedoch viele Kunden und viele Erzeuger und Lieferanten biologischer Lebensmittel von BASIC ab, darunter die im ober-bayerischen Dorfen beheimatete Genossenschaft TAGWERK. Hanna Ermann von TAGWERK gab Auskunft über die Gründe und Hintergründe dieser Entwicklung.
Unter der Leitung von Ulrich Chaussy entwickelte sich ein interessantes Gespräch und viele Fragen aus dem Publikum konnten beantwortet und auch Anregungen aufgegriffen werden. Wir bedanken uns herzlichst bei Hanna Ehrmann, Franz Kotteder und Ulrich Chaussy für diesen überaus informativen und unterhaltsamen Abend. Besonderer Dank auch an die Stadtbibliothek Neuperlach für ihre Gastfreundschaft und die große Unterstützung.
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Die Billiglüge Die Tricks und Machenschaften der Discounter
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