Nikolaus Gradl
Geschäftsführer von mux, Stadtrat der SPD-Fraktion
Ich bin seit dem fünften Lebensjahr (damals waren es noch Bilderbücher) ein regelmäßiger und intensiver Besucher der Stadtbibliothek. Es gab Zeiten in denen ich alle zwei Wochen 20 neue Medien mit nach Hause geschleppt habe – z.B. Fachliteratur zum Selbststudium der neuesten Programmiersprachen, die ich mir anders gar nicht hätte leisten können.
Als ich 2002 in den Stadtrat gewählt wurde, war ich froh, die SPD sowohl im Umwelt- als auch dem Kulturausschuss vertreten zu können. Ich bin dort stellvertretender Verwaltungsbeirat für die Stadtbibliothek, das mit fast 30 Mio. € Zuschuss größte Kulturinstitut. Im Laufe der Debatte um den Konsolidierungshaushalt 2002 lernte ich Ulrich Chaussy und die Mitstreiter vom Bücherbegehren in zahlreichen Veranstaltungen kennen.
Wir stellten in einer Podiumsdiskussion über das Thema sehr schnell fest, dass München eine der wenigen Städte ohne Förderverein für die Stadtbibliothek ist und beschlossen noch am Wahlabend des Bücherbegehrens am 28.9.2003 dies zu ändern. Wie man heute sieht mit Erfolg.
Im Vereinsvorstand bin ich für das CI und die Publikationen, wie etwa den Vorstellungsflyer, den Mitgliedsausweis und eine zukünftige Mitgliederzeitung „BücherMeer„ zuständig.
