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Literatur im Kunstforum

Blues, Bilder und Bühne frei für einen Vergessenen:
Arthur Eichengrün - Der Mann, der alles erfinden konnte, nur nicht sich selbst
Es liest Autor Ulrich Chaussy.

Schauspieler Peter Weiß spricht Arthur Eichengrün.
Blues-Legende Schorsch Hampel
belebt die Bilder des Buches aus einem vergessenen Leben.

Wir verdanken ihm ASPIRIN. Er erfand den unbrennbaren Kinofilm und schuf mit „Cellon“ seinen Urstoff, der beim Bau der Flugzeuge und Zeppeline, in der Textil- und Elektroindustrie in Deutschland und international Verwendung fand. Dr. Arthur Eichengrün war Forscher, Erfinder und Unternehmer in Personalunion. Der Aufstieg des jüdischen Tuchfabrikantensohnes zu einem der vielseitigsten Chemiker der Kaiserzeit setzte sich in der Weimarer Republik fort und verschaffte ihm Wohlstand und Anerkennung.

1929 wird er als „Vater der Acetylcellulose“ zum Ehrendoktor, 1930 mit dem Eintrag in das „Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft“ gewürdigt. Ab 1933 gelten all seine Verdienste nichts mehr. Deportiert ins KZ Theresienstadt muss der große Chemiker erkennen, dass er eines nicht umformen und synthetisieren konnte:
Eine Identität, die ihn vor dem Rassenwahn der Nationalsozialisten hätte schützen können.

Ulrich Chaussy stieß auf den völlig Vergessenen, als er die Geschichte des für Hitlers „Führersperrbezirk“ zerstörten Bergdorfes Obersalzberg erforschte.

Mittwoch, 07.Februar 2024, 19 Uhr

Eintritt frei.
Anmeldung:
in der Bibliothek, oder
telefonisch unter 089 233-29200 oder
per Mail an stb.bogenhausen.kult(at)muenchen.de

Münchner Stadtbibliothek
Stadtbibliothek Bogenhausen
Rosenkavalierplatz 16, 81925 München
Telefon: +49 89 233-29207

Kooperationspartner
Bücher & mehr e.V.
Förderverein der Münchner Stadtbibliothek



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STADT | RAUM | BIBLIOTHEK
Eine Veranstaltungsreihe
von Bücher&mehr
mit Autorinnen und Autoren
im Frühjar - Sommer 2023

So wird aus dem Leben ein Buch: Literatur wird in wohlgewählten Worten und Sätzen zwischen zwei Buchdeckel gepackt. Das ist das Werk der Autorinnen und Autoren, die dann auf dem Buchrücken verzeichnet stehen, zusammen mit einem mal lockenden, mal rätselhaften Titel. In der Bibliothek wird das fertige Buch von den BibliothekarInnen ins Regal gestellt, von den Leserinnen und Lesern neugierig herausgefischt und nach Hause entliehen. Beim Lesen entsteigen dem Buch seine Protagonisten und wir folgen ihnen in unseren Köpfen an die Schauplätze der Handlung.

Lesung mit Hans Pleschinski am 25. Mai 2023 in Neuhausen, 19.30 Uhr


STADT|RAUM|BIBLIOTHEK 7

Hans Pleschinski: Am Götterbaum
Lesung und Gespräch mit Ulrich Chaussy

Nach Thomas Mann und Gerhard Hauptmann hat sich Hans Pleschinski einem dritten deutschen Literaturnobelpreisträger angenommen. Wie Thomas Mann lebte er in München, im Unterschied zu Mann verbinden die meisten Münchnerinnen und Münchner heute mit seinem Namen aber nur den einer stickigen Unterführung beim Hauptbahnhof: Paul Heyse (1830 – 1914) war ein produktiver und vielgelesener Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer. Er schrieb zahllose Gedichte, acht Romane, 180 Novellen und 68 Dramen. Seine Villa, in der Maxvorstadt hinter der Glyptothek gelegen, war ein Mittelpunkt des literarischen und geistigen Lebens in München. Er galt schon lange vor dem ihm 1910 verliehenen Literaturnobelpreis als Dichterfürst, nicht nur in München. Heute ist er nicht nur hier vergessen. 2022 ist (in der Münchner Realpolitik) der Abriß der Paul Heyse-Villa beschlossen worden. Hans Pleschinski, der fiktiv vom vergeblichen Bemühen dreier kulturbeflissener Münchner Zeitgenossen erzählt, die Villa zu retten und in ein Kulturzentrum zu verwandeln, schafft, was den Protagonisten im Roman nicht gelingt: Paul Heyse ein würdiges Denkmal zu setzen.

Münchner Stadtbibliothek Neuhausen
Nymphenburger Straße 171b
80634 München
Tel. 089 233824-50
Fax 089 233824-70
stb.neuhausen.kult@muenchen.de

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... und das war in 2022

Eine Veranstaltungsreihe
von Bücher&mehr
mit Autorinnen und Autoren
im Frühjahr / Sommer / Herbst 2022

In der Veranstaltungsreihe STADT|RAUM|BIBLIOTHEK werden wir konkreter. Wir setzen uns mit Autorinnen und Autoren auf die Spuren ihrer Figuren, wir folgen ihnen zu den Orten der Handlung. Und wenn diese in München spielte – oder spielt, dann inspizieren wir sie hier und heute. Mal zu Fuß, mal mit dem Radl.

Bücher&mehr vernetzt in der Reihe - STADT|RAUM|BIBLIOTHEK die NutzerInnen und Kulturinteressierten in den Stadtbibliotheken mit den Schauplätzen literarischer Werke, mit den großartigen Angeboten anderer Münchner Kulturinstitutionen – und verweist auf die Medienschätze der Bibliothek.

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STADT|RAUM|BIBLIOTHEK 6

am Donnerstag, den 27. Oktober um 19 Uhr

Mandelbaum“ - Lesung und Gespräch mit Marian Offman
im Großen Sitzungssaal des Münchner Stadtrates im Rathaus

Jüdisches Leben ist wieder in der Mitte Münchens angekommen. Diesen Satz hört man seit 2006 immer wieder, seit der Eröffnung der Hauptsynagoge Ohel Jakob und des Gemeindezentrums.
Kehrt es auch auf anderer Ebene zurück, und mit welchen Problemen ist diese Rückkehr verbunden für die jüdischen Menschen, die den Schritt in die Öffentlichkeit, in die Institutionen der Stadtgesellschaft wagen? Welche Furcht und welche Vorbehalte bestimmen das Leben hier geborener Kinder von Shoa-Überlebenden, die den Schritt aus der aus Vorsicht gesuchten Unsichtbarkeit der traumatisierten jüdischen Gemeinschaft in die Öffentlichkeit, ja auf die politische Bühne wagen, etwa als Stadtrat im Münchner Gemeindeparlament?

Davon handelt der Roman „Mandelbaum“ von Marian Offman, im Volk Verlag München erschienen, aus dem er am Ort dieses politischen Engagements lesen und mit Ulrich Chaussy sprechen wird – im Großen Sitzungssaal des Münchner Stadtrates. Marian Offman, 1948 in München geboren, war über 30 Jahre im Vorstand der jüdischen Gemeinde – und von 2002 bis 2020 Stadtrat in München.

Donnerstag, 27. Oktober 2022
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr

Anmeldung über: info(at)buecher-und-mehr.org

Großer Sitzungssaal des Stadtrates – ist ausgeschildert
Rathaus, Marienplatz 1, 80331 München

Eintritt frei
Bitte informieren Sie sich über die zum Veranstaltungstag gültigen Corona-Regeln


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STADT|RAUM|BIBLIOTHEK 7
am Samstag, den 12. November um 11 Uhr

Von Abakus bis Enigma - Das Rätsel der Zahlen enträtseln

Wir sind zu Gast im Deutschen Museum. Dort stellen wir das Buch von Thomas Barth vor:
Die Kunst des Zählens: Mathematik und Technik von der Steinzeit bis Big Data und KI

Der Autor Thomas Barth präsentiert sein Buch im Gespräch mit Ulrich Chaussy. Anschließend führt die Kuratorin Dr. Carola Dahlke durch die Abteilung Kryptographie, in der zum Beispiel die legendäre Verschlüsselungsmaschine Enigma der Deutschen Wehrmacht – und die Entschlüsselungsapparatur des genialen britischen Mathematikers Alan Turing ausgestellt sind. Die Verschlüsselung von Nachrichten und Daten beruht auf mathematischen Verfahren. Noch höhere mathematische Kunst und gigantischen Rechenaufwand erfordert das Brechen einer Verschlüsselung, auch und gerade, wenn man nicht zu den beabsichtigten und mit dem Entschlüsselungs-Schlüssel versehenen Empfängern gehört.


Das Buch ist im Oktober bei Wiley-VCH erschienen:
Die Kunst des Zählens: Mathematik und Technik von der Steinzeit bis Big Data und KI

Teilnehmer der Veranstaltung zahlen 8 €.
Für den Eintritt gibt es aber nicht nur die Veranstaltung plus Führung durch die Kryptographieabteilung, sondern auch Zutritt zu den gesamten neuen Ausstellungen des Deutschen Museums. Gruppenticket, für Mitglieder im Dt. Museum und Inhaber von Dauerkarten ist der Eintritt frei.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung über

info(at)buecher-und-mehr.org

Samstag, den 12. November 2022, 11 Uhr,
Studio Ebene 2 - Deutsches Museum München, Museumsinsel 1


Treffpunkt um 10:45 im neuen Eingangsbereich des Deutschen Museums München, vor der Kasse, Seite Corneliusbrücke.
U 2 Fraunhoferstraße, Bus 132 Boschbrücke, Bus 52 und 62 Baaderstraße.

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln zum Zeitpunkt der Veranstaltung.
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STADT|RAUM|BIBLIOTHEK 1

NACHHOLTERMIN DER VERSCHOBENEN AUFTAKTVERANSTALTUNG
WANN: Sonntag, 15. Mai 2022 am INTERNATIONALEN MUSEUMSTAG
WAS: Tilman Spengler - "Made in China" - Ein Roman über ein Museum...
WO: ...im MUSEUM FÜNF KONTINENTE

Tilman Spengler ist Sinologe und Schriftsteller. Er befasste sich einst in seinem gleichnamigen Buch mit „Lenins Hirn“. Diesmal lädt er uns in seinem neuen Roman „Made in China“ zu einem Rückblick in das China der sogenannten Kulturrevolution und des großen Vorsitzenden Mao Zedong ein: Das archäologische Museum der alten Kaiserstadt Xi’an ist als Relikt bürgerlicher Wissenschaft in seiner Existenz bedroht, bis hier listige Kuratoren eine ideologisch korrekte archäologische Sensation inszenieren, neudeutsch „faken“, die Spenglers LeserInnen an die weltweit gepriesene Terrakotta-Armee denken lässt. Im Gespräch zum Buch von Tilman Spengler mit Ulrich Chaussy wird es am INTERNATIONALEN MUSEUMSTAG auch um die Frage gehen: Was kann, was zeigt ein Museum – und welche Bilder von Kultur und Geschichte vermittelt es uns?

Die Stadtbibliothek kommt für die Lesung ins Museum Fünf Kontinente zu Besuch. Zeigt ihr Medienangebot zu China, chinesischer Sprache und Literatur – und natürlich zum Werk des Schriftstellers Tilman Spengler. Wer darin eintauchen, sich einlesen und ausleihen will, kann dies schon tags darauf in einer der Stadtteilbibliotheken tun – inklusive Gasteig im Motorama und HP8.

Diese Lesung ist eine Kooperation des Museums Fünf Kontinente in Zusammenarbeit mit Bücher&mehr, dem Förderverein für die Münchner Stadtbibliothek.
Der Eintritt für die Lesung von Tilman Spengler und zu den Sammlungen des Museums beträgt am INTERNATIONALEN MUSEUMSTAG nur 1 €
Die 2 G-Regel ist aufgehoben, nur die FFP2 Maskenpflicht gilt weiter. Tickets an der Museumskasse am Tag der Veranstaltung lösen.

WO: Museum Fünf Kontinente
Staatliche Museen in Bayern
Maximilianstraße 42
80538 München

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STADT|RAUM|BIBLIOTHEK 3

WANN: Samstag, 28. Mai 2022
WAS: Heidi Rehn / „Die Buchhandlung in der Amalienstrasse“


Die Schriftstellerin Heidi Rehn entführt uns mit ihrem neuen München-Roman "Die Buchhandlung in der Amalienstrasse" in das München der Jahrhundertwende. Sie folgt ihren Heldinnen, zwei jungen Buchhändlerinnen, in die Kreise der Schwabinger Boheme, der Lebensreformer und Revolutionäre - und in die Zirkel der selbstbewußten Frauen, die nach Emanzipation und Gleichberechtigung streben.
Wir folgen der Autorin Heidi Rehn auf einem Erkundungsgang durch die Maxvorstadt, auf dem sie Passagen des Romans an wichtigen Schauplätzen lesen wird. Wir landen in der Bibliothek Maxvorstadt – und können hier in weiteren Lesestoff zum Thema – und in weiteren Büchern von Heidi Rehn stöbern.
WO: 11 Uhr Treffpunkt Salvatorstraße /Arkaden schräg gegenüber dem Literaturhaus – Endpunkt der Tour Stadtbibliothek Maxvorstadt, Augustenstr 14 Uhr. Anmeldung über info@buecher-und-mehr.org erwünscht

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STADT|RAUM|BIBLIOTHEK 4
WANN: Samstag, 2. Juli 2022

WAS: Mit Bestsellerautorin Tanja Kinkel auf den Spuren des Schrifstellers Lion Feuchtwanger


Tanja Kinkel hat ihre Doktorarbeit in Germanistik über ihn geschrieben und kennt das Werk und die Biographie ihres berühmten Kollegen Lion Feuchtwanger (1884-1958) in – und auswendig. Sie ist die Präsidentin der International Feuchtwanger Society und wird uns auf einem Rundgang durch die Maxvorstadt und Schwabing an wichtige Schauplätze seiner Romane (wie: „Erfolg“) und von Feuchtwangers Leben in München führen, mit literarisch/biographischen Kostproben aus aus seinem Leben und seinen Werken. Wir beschließen den Rundgang in der Stadtbibliothek Schwabing, in der man jede Menge weitere literarische Funde zu Lion Feuchtwanger und Tanja Kinkel machen kann.

WO: Treffpunk und Start um 11 Uhr an der Feldherrenhalle – Endpunkt der Tour um 14 Uhr in der Stadtbibliothek Schwabing, Hohenzollernstraße Bibliothek 16. Anmeldung über info@buecher-und-mehr.org erwünscht
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STADT|RAUM|BIBLIOTHEK 5
WANN: Samstag, 23. Juli. 2022
WAS: Mit Sabine Rinberger und Andreas Koll
auf den Spuren Der Volksschauspielerin Liesl Karlstadt.


Sabine Rinberger, die Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums und dessen langjähriger Archivar und Autor Andreas Koll haben das bewegende Buch: „Liesl Karlstadt. Schwere Jahre. 1935-1945“ verfasst, das die Komikerin und congeniale Partnerin von Karl Valentin als starke, aber auch als verletzliche und verletzte Person – und als eigenständige Künstlerin präsentiert. Wie einst bei Karl Valentin schon praktiziert – wollen wir den Spuren Liesl Karlstadts durch München radeln oder spazieren. Wir werden in einer Stadtbibliothek starten und im Valentin/Karlstadt Musäum landen – unter der kundigen Führung Sabine Rinberger und Andreas Koll.

WO: Treffpunkt und Start um 11 Uhr in der Bibliothek Isarvorstadt. Die Route ist noch in Planung. Eine Station wird aber das Valentin-Karlstadt Musäum sein - und als Bonus-Strecke für die Unermüdlichen der Friedhof Bogenhausen, auf dem sich Liesl Karlstadts Grab befindet. Anmeldung über info@buecher-und-mehr.org erwünscht

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Bleiben Sie neugierig.
Ihr Team von Bücher & mehr e.V.


Die aktuellen Öffnungszeiten der Bibliotheken

finden Sie auf
www.muenchner-stadtbibliothek.de




Von der Bürgerinitiative "bücherbegehren zum Förderverein "Bücher & mehr e.V.".

Mit unserer eilig gegründeten Bürgerinitiative "bücherbegehren" begann 2003 unser Engagement für die Erhaltung der Stadtteilbibliothek Ramersdorf und gegen die drohenden Schließungen weiterer Stadtteilbibliotheken. "Wir waren damals sehr sexy für die Presse ... !" 2005 verwandelten wir uns in den Förderverein "Bücher & mehr e.V.". Wir helfen bei der Beschaffung von Medien und Bibliothekseinrichtung - und organisieren Veranstaltungen rund um die Bibliotheken, die Autorinnen und Autoren und Leserinnen und Leser zusammenbringen.


www.buecher-mehr.de
Sie finden auf der Homepage alle Informationen rund um den Verein und mit einigen neuen Tools auch Ergänzendes zum Thema. Wir hoffen, Ihnen damit einen immer aktuellen Einblick in unsere Tätigkeiten geben zu können. Wenn Sie etwas vermissen oder Fragen haben sollten, kontaktieren Sie uns bitte per Mail: info(at)buecher-und-mehr.org

INFO: Ihr Vereinsbeitrag gilt als Spende
Aufgrund der Gemeinnützigkeit von "Bücher & mehr e.V." im Bildungsbereich sind Mitgliedsbeiträge und Spenden steuerlich absetzbar. Bei Beträgen bis 200,- Euro genügt hierzu ein Bankauszug mit einem Vermerk "Spende" als Beleg für das Finanzamt. Ab Beträgen über 200,- Euro stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. Kontaktieren Sie uns hierzu bitte per Mail: vorstand(at)buecher-und-mehr.org
Herzlichen Dank!



Wir danken besonders herzlich unseren Gesprächspartnern, welche sich zum 10-jährigen Bestehen bereit erklärt hatten, ein kleines Interview zu geben. Diese haben unserer Homepage immer wieder einen wunderbaren Input gegeben! Wir durften ihnen viele, auch sehr persönliche Fragen stellen. Alle Gespräche finden Sie auf unserer Startseite zum Nachlesen. Wir wünschen viel Vergnügen!
Ihr Förderverein Bücher & mehr e.V.


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Literatur im Kunstforum

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Mittwoch, 07.Februar 2024, 19 Uhr

Blues, Bilder und Bühne frei für einen Vergessenen:
Arthur Eichengrün - Der Mann, der alles erfinden konnte, nur nicht sich selbst
Es liest Autor Ulrich Chaussy.
Schauspieler Peter Weiß spricht Arthur Eichengrün.
Blues-Legende Schorsch Hampel
belebt die Bilder des Buches aus einem vergessenen Leben.

Wir verdanken ihm ASPIRIN. Er erfand den unbrennbaren Kinofilm und schuf mit „Cellon“ seinen Urstoff, der beim Bau der Flugzeuge und Zeppeline, in der Textil- und Elektroindustrie in Deutschland und international Verwendung fand. Dr. Arthur Eichengrün war Forscher, Erfinder und Unternehmer in Personalunion. Der Aufstieg des jüdischen Tuchfabrikantensohnes zu einem der vielseitigsten Chemiker der Kaiserzeit setzte sich in der Weimarer Republik fort und verschaffte ihm Wohlstand und Anerkennung.

1929 wird er als „Vater der Acetylcellulose“ zum Ehrendoktor, 1930 mit dem Eintrag in das „Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft“ gewürdigt. Ab 1933 gelten all seine Verdienste nichts mehr. Deportiert ins KZ Theresienstadt muss der große Chemiker erkennen, dass er eines nicht umformen und synthetisieren konnte:
Eine Identität, die ihn vor dem Rassenwahn der Nationalsozialisten hätte schützen können.

Ulrich Chaussy stieß auf den völlig Vergessenen, als er die Geschichte des für Hitlers „Führersperrbezirk“ zerstörten Bergdorfes Obersalzberg erforschte.

Mittwoch, 07.Februar 2024, 19 Uhr

Eintritt frei.

Anmeldung:
in der Bibliothek, oder
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Kochen im falschen Jahrhundert

Wenn sie auch der Meinung sind, dass „Kochbücher mahnende Zeugen des Scheiterns an geplanten Vorhaben sind“ werden Sie in diesem Buch feststellen: stimmt nicht.
Der Roman von Teresa Präauer “Kochen im falschen Jahrhundert“ beweist das Gegenteil. Die unterhaltsame Geschichte der Gastgeberin, die zwischen „auf Gäste wartend“ und Vorbereitungen zum Abendessen mit tollen Rezepten, ist auch eine Geschichte, die assoziativ in die Vergangenheit taucht und mit der Gegenwart ihrer Gäste zusammenstößt.
Nichts nimmt die Spannung des Romans. Die Leser werden mit Rezepten belohnt, dazu ein Glas gekühlten Crémant. Bon Appetit



Teresa Präauer
Kochen im falschen Jahrhundert

Wallstein Verlag
Gastgeberin sein zu können heißt letztlich: erwachsen geworden zu sein.
Der Roman eines Abends und einer Einladung zum Essen. Voll mit Rezepten für ein gelungenes Leben und einen misslingenden Abend, der immer wieder neu ansetzt, schlau, witzig, heiter, gleichzeitig begleitet von den unterschwelligen oder ganz offen artikulierten Aggressionen der Beteiligten.
In ihren Gesprächen verhandeln sie die ganz großen und kleinen Themen, von den ›Foodporn‹-Bildern im Internet über Kochen, Einkaufen und Wohnen als soziale Praktiken. Zunehmend wird der Abend komischer, tragischer, erotischer – dabei werden einzelne ›heutige‹ Begriffe diskutiert, während die Gastgeberin keine besonders talentierte Gastgeberin ist und sich immer wieder ins falsche Jahrhundert versetzt fühlt.
Nebenbei wird in Anekdoten eine Geschichte der Waren, Speisen und des Kochens erzählt.



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FAQs - Häufig gestellte Fragen


Letzte Änderung am 13. Juli 2024